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Neuer Telekommunikationsmast in Koblenz Güls

In der Lubentiusstraße

Mit meinen Ratskollegen Franz Josef Möhlich (FWB) und Hermann Josef Schmidt (SPD + Ortsvorsteher Güls)

Meine Meinung:

Nicht nur unmittelbar in der Nähe wohnende Bürger sind besorgt, sondern man kann sagen ein Großteil der Gülser ist es. Man sollte die Sorgen der Bürger, was die Strahlenbelastung und das gesundheitliche Risiko angeht, sehr ernst nehmen. Ich jedenfalls tue das. Unterstützt in meiner Meinung werde ich durch einige Gutachten die in anderen europäischen Ländern der dortigen Gesetzgebung zu Grunde liegen.-

Bemängeln möchte ich auf jeden Fall, dass hier offensichtlich eine Genehmigung erteilt worden ist, ohne das auch nur eine Information an die Anlieger weitergegeben wurde.

Obwohl eine Kommune, laut einem Präzedenzurteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 30.08.2012 Mobilstandorte ausweisen, diese aber auch verbieten kann.

In dem mir vorliegendem Schreiben von Vodafone, geht eindeutig hervor, dass sich Vodafone an den neuen §7a gehalten hat und die Stadt im Dezember 2014 am Verfahren beteiligt hat. Von Seiten der Stadt wurde leider nicht reagiert und vor allem auch die Bürger nicht informiert. Man hätte zu diesem Zeitpunkt als Stadt und auch als Bürger ganz andere Möglichkeiten gehabt mit dem Betreiber in Diskurs zu treten. 

Es ist aus anderen Kommunen zu erkennen, dass man diese Möglichkeit nutzt um Mobilfunkmasten aus Wohngebieten so weit wie möglich fern zu halten.

Die Betreiber können ohne Begründung die Alternativen nämlich nicht mehr so einfach ablehnen.

Die Kommunen können für die Standorte auch endlich mal Strahlengutachten o.ä. anfordern. Und wenn zwei Kindergärten und allgemeines und ein reines Wohngebiet  unmittelbar betroffen sind kann es aus meiner Sicht nicht sein, dass man einfach alles laufen lässt.

In vielen Städten wurden bereits runde Tische eingeführt. Dort treffen sich regelmäßig die Betreiber mit Vertretern der Kommune, fachlich versierten Bürgern, evtl. techn. Gutachtern und Umweltverbänden um jeden neuen Standort zu diskutieren und die Vor- und Nachteile abzuwägen. 

Wichtig für alle Wohngebiete in der Stadt wird sein, dass man ein vernünftiges Vorsorge Konzept entwickelt und mit den Betreibern mit Know How und Entschlossenheit ins Gespräch kommt.

Machbar ist das, man muss es nur wollen!!!!

 

Ihr

Detlev Pilger

 

Flugrouten

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Die Gülser Schulen

Nach der “Chronik der Gülser Schulen“ war 1665 der erste Schullehrer in Güls, dessen Name bekannt ist, ein gewisser Christian Fueg. Eine allgemeine Schulpflicht gab es nicht. Die Kinder vom 7. bis 14. Lebensjahr mussten Schulgeld zahlen. Viel Interessantes über Lehrer und deren kärgliches Einkommen ist in der Chronik und dem Büchlein „Pfarrei und Kirche Güls“ und dem Bericht des Wilhelm Ahrweiler, ehem. Rektor der Volksschule Güls, zu entnehmen. Leider ist aus den vorhandenen Dokumenten und sonstigen Veröffentlichungen der Werdegang der Gülser Schulen nicht zu ersehen. Die so genannte „Alte Schule“ wurde wahrscheinlich zwischen 1800 und 1815 eingeschossig gebaut. Später, als der Raum für die Schüler nicht mehr reichte, wurde das Haus aufgestockt und umgebaut (1860-1870) Nach Erwerb eines Hauses in der Bahnhof-/Gulisastraße 54, wurde dieses zur Mädchenschule umgebaut. Das Jahr des Umbaues ist leider unbekannt (ca. 1885-1890). 1911/12 erhielt Güls dann eine Schule mit zwei Sälen, woran schließlich 1932 die „Neue Schule“ angebaut wurde. Am 10. Oktober 1964 wurde der Grundstein für das jetzige Schulgebäude gelegt, Am 1. Oktober 1965 wurde Richtfest gefeiert und am 26. November die Schule feierlich eingeweiht. Die Bausubstanz des jetzigen Schulgebäudes ist sanierungsbedürftig, dringend notwendige umfangreiche Sanierungen sind wirtschaftlich unrentabel. Nun soll nach den Osterferien mit dem Bau einer neuen Schule begonnen werden. Einzelheiten hierzu wurden in der Bürgerversammlung am 3. November im Weinhaus Grebel vorgestellt. Das Gebäude wird als Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz in der Passivhaustechnik erbaut und soll mit Beginn des Schuljahres 2013 bezugsfertig sein.

Baugebiet südliches Güls (Quelle: www.koblenz.de)

Der Bebauungsplan 260 wurde am 28.05.2010 im Stadtrat als Satzung beschlossen und am 30.07.2010 bekannt gemacht. Im südlichen Bereich von Güls soll ein Wohngebiet mit vielfältigen Bauformen und Grundstücksgrößen entstehen. Mit dem Ziel der Minimierung entstehender Eingriffe in Natur und Landschaft sieht der Bebauungsplan u. a. den weitestgehenden Erhalt vorhandener Gehölze, einen hohen Durchgrünungsgrad durch die Anpflanzung großkroniger Laubbäume und randlicher Eingrünung, bis hin zur Errichtung engergiesparender Gebäude vor. Aufgrund der hohen ökologischen Bedeutung des vorhandenen Gebietes wird auf die Einhaltung der landespflegerischen Festsetzungen gesondert hingewiesen. Das Umlegungsverfahren ist abgeschlossen. Die Erschließung und Bebauung erfolgt nacheinander in den Bauabschnitten I bis IV. Aufgrund der Datenmenge kann der Aufbau der nachfolgenden PDF-Dateien etwas länger dauern. Wir bitten um Ihr Verständnis!

150 Jahre SPD

Wer hat das schon geschafft, 150 Jahre alt zu werden? Das ist wohl auch etwas anstrengend!! Und anstrengend war es auch für eine SPD, die zunächst mit dem Namen Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (mit Lassalle als Gründungsmitglied im Mai 1863 in Leipzig) begann. Es war sehr oft mühsam, langwierig, schwierig , brutal, ehrabschneidend sich gegen ausbeuterische kapitalistische Unternehmer, großagrarische Junker, politische Widersacher und Unterdrücker ab Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der Industrialisierung sich einzusetzen und durchzusetzen für die Interessen der Lohnabhängigen, Proletarier, Verarmten und Unterdrückten. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ stand auf dem Banner. Und „Einigkeit macht stark“. Und selbst nach 150 Jahren sind diese Ziele nur teilweise erreicht. „Gleiche Rechte-Gleiche Pflichten“ Schon 1919 bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung schrieben sich die Sozialdemokraten das Thema Gleichberechtigung auf die rote Fahne. Und wie weit sind wir heute noch davon entfernt, nach über 90 Jahren!!! Wie sieht es aus mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit, z.B. für Frauen oder Bürger mit Werkverträgen und Leiharbeiter?? Sozialdemokraten verteidigten die Weimarer Republik, sie wehrten sich gegen die Nazis und den Faschismus und Terror. Sie waren die einzigen, die am 23.März 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz stimmten und dann zusammen mit Gewerkschaftlern, Kommunisten und Widerständlern in die Konzentrationslager verschleppt wurden. Sie haben die Gründung der Bundesrepublik mit gestaltet und wichtige Reformen auf den Weg gebracht. Ohne einen Willy Brandt, gegen den Widerstand der CDU, wurde eine Ostpolitik in Gang gesetzt, die mit ein zentraler Wegbereiter für die Aufhebung des Kalten Krieges war und im weitesten Sinn mit zum Zusammenbruch des Kommunismus führte. Sozialdemokraten haben in den 150 Jahren in Deutschland viel geleistet. Sie können stolz darauf sein. Die SPD in Güls Wenn man den Blick konzentriert auf die Geschehnisse hier in Koblenz-Güls, auf den SPD-Ortsverein–Güls nach dem 2. Weltkrieg, so haben auch hier Sozialdemokraten sich für das Gemeinwesen eingesetzt und haben Güls mitgeprägt und mitgestaltet. Zu nennen sind als 1. Vorsitzende Karl Weber, Nikolaus Alsbach, Willi Pabst, Ludwig Denkel (1969-1989), Helmut Fetz (1989 bis 1998), Holger Fried (1998 -2006) , Christian Sattler (2006 bis 2007), Helmut Fetz (2007 bis 2010), Günter Pauli (2010 bis 2011) und Detlev Pilger (seit 2011). Ganz besondere Verdienste für Güls haben sich die Ratsmitglieder Hans Nell (1979 bis 2004) Ludwig Denkel (1979 bis 1993), Helmut Fetz (1994 bis 2004), Detlev Pilger (seit 2011) und Hermann-Josef Schmidt (seit 2004 und Ortsvorsteher) erworben. Sie haben viele Anträge zum Wohl von Güls eingebracht. Zu nennen sind beispielsweise: Sportanlage auf dem Hübel, Naherholungsgebiet im Moselbogen, Kinderspielplatz im Keltenring, Beleuchtung für Bisholder, Grünanlage und Wege entlang der Mosel, Gründung eines Fördervereins für das Heimatmuseum, Bau einer großen Schulsporthalle, Bau der südlichen Anbindung an die B416, Aufforstung des Gülser Waldes um 2,8 Hektar, Bau einer Schutzhütte am Wald, Forderung nach Bau eines „Seniorenheims“ in Güls, Jugendtreff, usw. Als 1. Ortsvorsteher der Sozialdemokraten konnte Eckhard Kunz die Geschicke von Güls über 3 Wahlperioden zum Vorteil des Ortes in enger Kooperation mit den örtlichen Vereinen gestalten (von1989-2004). Er hatte eine sehr menschliche und wohltuende Art mit allen Bürgern umzugehen und wurde von den Gülsern über die Grenzen der politischen und sozialen Gruppierungen gemocht und geschätzt. Nicht umsonst war er 15 Jahre Ortsvorsteher. Auch der Nachfolger von ihm, Hermann-Josef Schmidt, wird von den Gülsern über alles geschätzt. Er ist seit fast 10 Jahren ein Ortsvorsteher aller Gülser Bürger, ein Kümmerer, hilfreich für jedermann. Er vertritt die Interessen des Orts als Sozialdemokrat im Rat und gehört dort zu den Aktivsten mit guten Verbindungen nach Mainz ins dortige Parlament. Ein weiterer sozialdemokratischer Kümmerer ist unser Ratsmitglied und Bundestagsabgeordneter Detlev Pilger, der als geborener Koblenzer und als langjähriger Gülser gut vernetzt mit den vielen Vereinen in Güls und Koblenz für das Wohl von Güls sorgt. Neben diesen und anderen Aufgaben und Mitgliedschaften in vielen Vereinen in Koblenz ist er auch 1. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Güls und findet dort vollste Unterstützung und Wohlwollen aller. Aber ein 1. Vorsitzender ist angewiesen auf sein Netz aus Unterstützern, die die Aktionen entwickeln und umsetzen. Dazu zählen im jetzigen Ortsverein Maik Klee (2. Vorsitzender), Achim Böttcher und Marlis Schneider (Schriftführer), Dirk Weißenfels (Schatzmeister), Hans Nell Seniorenbeauftragter); Beisitzer: Gerlinde, Toni, und Michael Bündgen, Günter Pauli, Peter Kalter. Genannt werden müssten eigentlich viele Mitglieder , die der SPD seit Jahrzehnten die Treue trotz mancher Stürme in der Partei gehalten haben. Stellvertretend für viele sei der vor kurzem für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrte Hans Cottin genannt. Abschließend darf man sagen, auch die Gülser SPD hat einen großen Beitrag für das Gemeinwesen geleistet und das im Strom des „Tankers SPD“ oder andere sagen mit der „alten Tante SPD“. Mit unserem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel zu schließen: Die SPD ist das Rückgrat der deutschen Demokratie“ und das seit 150 Jahren!!

Mehr über Güls

www.detlevpilger.de

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