Neuer Telekommunikationsmast in Koblenz Güls

Veröffentlicht am 07.04.2016 in Allgemein

In der Lubentiusstraße

Mit meinen Ratskollegen Franz Josef Möhlich (FWB) und Hermann Josef Schmidt (SPD + Ortsvorsteher Güls)

Meine Meinung:

Nicht nur unmittelbar in der Nähe wohnende Bürger sind besorgt, sondern man kann sagen ein Großteil der Gülser ist es. Man sollte die Sorgen der Bürger, was die Strahlenbelastung und das gesundheitliche Risiko angeht, sehr ernst nehmen. Ich jedenfalls tue das. Unterstützt in meiner Meinung werde ich durch einige Gutachten die in anderen europäischen Ländern der dortigen Gesetzgebung zu Grunde liegen.-

Bemängeln möchte ich auf jeden Fall, dass hier offensichtlich eine Genehmigung erteilt worden ist, ohne das auch nur eine Information an die Anlieger weitergegeben wurde.

Obwohl eine Kommune, laut einem Präzedenzurteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 30.08.2012 Mobilstandorte ausweisen, diese aber auch verbieten kann.

In dem mir vorliegendem Schreiben von Vodafone, geht eindeutig hervor, dass sich Vodafone an den neuen §7a gehalten hat und die Stadt im Dezember 2014 am Verfahren beteiligt hat. Von Seiten der Stadt wurde leider nicht reagiert und vor allem auch die Bürger nicht informiert. Man hätte zu diesem Zeitpunkt als Stadt und auch als Bürger ganz andere Möglichkeiten gehabt mit dem Betreiber in Diskurs zu treten. 

Es ist aus anderen Kommunen zu erkennen, dass man diese Möglichkeit nutzt um Mobilfunkmasten aus Wohngebieten so weit wie möglich fern zu halten.

Die Betreiber können ohne Begründung die Alternativen nämlich nicht mehr so einfach ablehnen.

Die Kommunen können für die Standorte auch endlich mal Strahlengutachten o.ä. anfordern. Und wenn zwei Kindergärten und allgemeines und ein reines Wohngebiet  unmittelbar betroffen sind kann es aus meiner Sicht nicht sein, dass man einfach alles laufen lässt.

In vielen Städten wurden bereits runde Tische eingeführt. Dort treffen sich regelmäßig die Betreiber mit Vertretern der Kommune, fachlich versierten Bürgern, evtl. techn. Gutachtern und Umweltverbänden um jeden neuen Standort zu diskutieren und die Vor- und Nachteile abzuwägen. 

Wichtig für alle Wohngebiete in der Stadt wird sein, dass man ein vernünftiges Vorsorge Konzept entwickelt und mit den Betreibern mit Know How und Entschlossenheit ins Gespräch kommt.

Machbar ist das, man muss es nur wollen!!!!

 

Ihr

Detlev Pilger

 

SPD Güls ist stolz auf Ihren BSC

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