Detlev Pilger als Kandidat für die Bundestagswahl nominiert

Bundespolitik

Der Stadtverbandsparteitag hat am Samstag Detlev Pilger zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 nominiert.

In seiner viel beachteten Rede streifte er alle aktuellen Politikfelder. Direkt zu Beginn seiner Rede wies er daraufhin, dass Wahlen in der Mitte gewonnen werden und er ein Kandidat der Mitte sei. Selbst viele CDU-Anhänger hätten ihm bereits ihre Unterstützung zugesagt.

Dennoch, so Pilger, wolle er sich vor allem für die sozialen Belange der Menschen engagieren. Es könne nicht sein, dass Menschen die Vollzeit arbeiten nicht im Stande seien, ihre Familien zu ernähren. Nur sozialversicherungspflichtige Normalarbeitsverhältnisse seien richtige Arbeitsplätze und nur diese gelte es zu fördern.

Pilger wies daraufhin, dass dies keine sozialistische Folklore sei, sondern zu den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft wie auch der katholischen Soziallehre gehöre. Und er werde von jedem Anhänger der C-Parteien verlangen, hierzu Farbe zu bekennen.

Ein weiteres Hauptanliegen von Pilger ist die Bildungspolitik. Als Lehrer wisse er um die dramatische Unterfinanzierung des Bildungssektors. Dies sei nur durch eine Einnahmeerhöhung des Staates zu lösen. Hierfür sprach sich Pilger für die Einführung einer Reichensteuer für besonders hohe Einkünfte und für eine Vermögenssteuer aus.

Was seine Mitbewerber, Michael Fuchs von der CDU und Josef Winkler von den Grünen angeht, würde er sich sehr freuen, wenn auch sie den Einzug in den Bundestag schaffen würden. Es wäre schließlich gut für Koblenz, möglichst viele Vertreter in Berlin zu haben. Am besten sei jedoch ein direkt gewählter Abgeordneter der SPD.